Der Freundeskreis
ist ein unverzichtbarer Unterstützer für die Arbeit der Hochschulgemeinden.
Fünf gute Gründe für unsere Arbeit
- In den Hochschulen werden die künftigen Führungskräfte und Verantwortungsträger unserer Gesellschaft ausgebildet. Mit den Hochschulgemeinden hält die Kirche Kontakt zu Leuten, die die Gesellschaft in den kommenden Jahren prägen werden. Im 19. Jahrhundert hat die Kirche den Kontakt zur Arbeiterbewegung verloren. Im 20. Jahrhundert droht ihr dasselbe im Hinblick auf Intellektuelle und Akademiker.
- Technische Entwicklungen benötigen Verantwortung und fordern alle gesellschaftlichen Kräfte zu einer Stellungnahme heraus. Dabei sind solide Information, die Fähigkeit zum Dialog und fachübergreifendes Denken zunehmend notwendig. Unsere Veranstaltungen an der Hochschule München sind ein kleiner Beitrag, den eigenen Standpunkt zu überprüfen, fachbezogene Kritik einzuüben und irrationale Ängste in Frage zu stellen.
- Junge Leute an der Hochschule befinden sich in einer Phase grundlegender Lebensorientierung. Der Markt hierzu ist bunt, riesig und stellenweise skuril. Auch kirchliche Verlautbarungen dazu helfen oft nicht weiter. Die Hochschulgemeinden bieten Freiraum, stimmige Formen der Frömmigkeit auszuprobieren und zu suchen. Dabei werden Trends wahrgenommen, die später auch der gesamten Kirche zugute kommen können.
- Die Hochschulgemeinden stehen in einer engagierten demokratischen Tradition, die wichtige Wurzeln im politischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus hat. Sie wenden sich gegen menschenverachtenden Verhältnisse in Gesellschaft und Politik. Sie stärken den Blick für Ausgrenzungen und Machtverhältnisse, schaffen ein Forum für kontroverse Diskussionen und fördern verantwortliches politisches Eintreten.
- Studenten befinden sich in einer unsicheren Übergangssituation. Sie verlassen die Wertewelt des Elternhauses und suchen geistige wie kulturelle Orientierung. Die Herausforderung, sich eine eigene Identität zu schaffen und auf dem Arbeitsmarkt einen Platz zu finden, führt momentan zu vielfältigen, auch schwierigen Lebenssituationen. Die Hochschulgemeinden bieten seelsorgerliche Begleitung und psychologische Beratung. Letztere ist momentan hoffnungslos überlaufen und benötigt dringend eine entsprechende Unterstützung.
Hans Klug
Joachim Zuber
Es geht um's Geld!
In den vergangenen Semestern ist es Dank guter Resonanz und freundlichem Entgegenkommen unterschiedlichster Leute gelungen, unsere Hochschularbeit weiterzuentwickeln. Darüber freuen wir uns sehr. Es ist schließlich auch ein Zeichen dafür, mit der bisherigen Arbeit nicht vollkommen daneben zu liegen.
In diesem Zusammenhang wollen wir auch über die allgemeinen Sparmaßnahmen nicht lamentieren. Sie bringen für Einrichtungen und Einzelpersonen tiefe Einschnitte, die allerdings nicht immer nachvollziehbar sind. Deshalb ist es uns wichtig, mit ein paar Gedanken darzulegen, warum wir unsere Arbeit für unterstützungswürdig halten.
Dabei liegt es uns fern, auf die Tränendrüsen zu drücken. Die unten stehenden Überlegungen sind uns wichtiger. Außerdem versprechen wir:
- Kein gespendeter Euro fließt in Verwaltungsgelder.
- Jeder erhält für seine Spende eine Quittung und kann den Jahresabschluss einsehen.
- Wir werden Dich über unsere Arbeit auf dem Laufenden halten.
Deshalb freuen wir uns über Deine Unterstützung und eine jährliche Spende, damit wir auch für unsere weiteren Vorhaben eine kalkulierbare Basis haben.
Mit Dank und allen guten Wünschen:
Evangelische und Katholische Hochschulgemeinde
an der Hochschule München
Spendenkonto
für den Freundes- und Unterstützerkreis:
Sparkasse München,
BLZ 701 500 00,
Konto-Nr. 31 100 100
